Der Tag ist vergangen – Gedicht über Vergänglichkeit und Neubeginn

2026.07.15

Manche Tage ziehen schnell vorbei. Doch was wir erleben, fühlen und lernen, bleibt oft länger in uns, als der Tag selbst. Dieses Gedicht hält genau diesen Moment fest: zwischen Rückblick, Bewahrung und Neubeginn.

 

Der Tag ist vergangen, so schnell,
im Lauf der Zeit, im leisen Spiel.
Was haben wir erlebt und gesehen,
was haben wir gelernt im großen Geschehen?

 

Die Sonne sank tief am Horizont,
das Licht des Tages verblasste sanft.
Wir haben gelacht, wir haben geweint,
und Erinnerungen in uns vereint.

 

Der Tag mag vergangen sein, doch bleibt er bestehen,
in unseren Gedanken und wird mit uns gehen.
So tragen wir weiter, was uns bewegt,
was uns geprägt hat und in uns weiterlebt.

 

Ein neuer Tag bricht an, voller Chancen und Licht,
wir nehmen ihn an, mit offenem Blick.
Denn in jedem Moment, in jedem neuen Schein
liegt die Möglichkeit, zu lernen und da zu sein.

Klaus Eisenhauer

 

 

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